Schrader Schädlingsbekämpfung -
Hausmaus (Mus musculus)
Die Hausmaus erreicht als erwachsenes Tier eine Körpergröße bis 9 cm bei einem Körpergewicht zwischen 15 und 35 g. Die Fellfarbe ist dunkelgrau bis braungrau, die Bauchseite meist etwas heller.

Biologie: Im Jahr bringt die Hausmaus nach einer Tragezeit von ca.3 Wochen im Schnitt 8 Würfe mit durchschnittlich 6-8 Jungen auf die Welt. Die Jungen sind bis zu zwei Wochen nach der Geburt blind und nach fünf bis sechs Wochen geschlechtsreif. Die erwachsenen Tiere werden bis zu 1,5 Jahren alt. Die Fortpflanzung wird mit zunehmender Populationsgröße geringer. Die Hausmaus lebt in geringer Distanz zum Menschen innerhalb eines relativ kleinen Familienverbandes in einem eng begrenzten Revier. Besiedelt wird der direkte Wohnraum des Menschen wie z.B. Einrichtungsgegenstände, Zwischenwände, Dielenböden und Dachböden. In der Landwirtschaft besiedeln sie besonders rattenfreie Objekte in großen Populationsstärken. Hausmäuse sind im Sommer nicht an Häuser gebunden. Die Tiere sind dämmerungs und nachtaktiv. Das Revier der Hausmaus wird wie bei Ratten durch eine Duftspur gekennzeichnet und in den aktiven Zeiten mehrmals kontrolliert. Die Reviergröße liegt bei ca. 5m2, freilebene Mäuse haben ein weitaus größeres Revier. Die Rangordnung innerhalb eines Hausmausverbandes wird durch Kämpfe festgelegt, Reviergrenzen gegenüber nicht zum Familienverband gehörenden Mäusen werden massiv verteidigt. Die Hausmaus ist aufgrund ihrer Lernbereitschaft und Neugier in der Lage, sich veränderten Situationen
gut anzupassen.
Als Allesfresser ist die Maus in der Lage, sich auf ein wechselndes Nahrungsangebot einzustellen, dieses reicht von pflanzlicher Kost bis hin zu tierischem Eiweiß.

Schäden: Als Vorrats- und Materialschädling richtet die Hausmaus erheblichen Schaden durch das Benagen von Nahrungs- und Futtermitteln und das Annagen von Verpackungsmaterialien an, die betroffenen Vorräte werden dadurch unbrauchbar. Als Gesundheitsschädling spielt die Hausmaus ebenfalls eine Rolle, da sie u.a. als Überträger des Virus der lymphozytären Choriomeningitis und Hanta-Viren bekannt ist.



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